Über 900 Mobilfunkantennen in Bayreuth

Mobilfunksendeanlagen in Bayreuth

Mobilfunkstandorte und Antennen in Bayreuth von 2006 bis 2019

Umweltschutzbericht der Stadt Bayreuth verschweigt die deutliche Zunahme

Alle zwei Jahre veröffentlicht die Stadt Bayreuth einen ausführlichen Umweltschutzbericht. Dem Thema Mobilfunk räumen die Autoren ein eigenes Kapitel ein, versuchen aber darin, das Risiko klein zu reden. Die Anzahl der Antennenstandorte habe sich nicht erhöht, ist die Aussage und damit gäbe es keinen Anlass für einen “Runden Tisch Mobilfunk”. Im Bericht wird aber verschwiegen, dass die Anzahl der Sendeantennen auf den derzeit neunzig Standorten im Stadtgebiet von 360 im Jahr 2006 auf 902 im aktuellen Jahr gestiegen ist. Mittlerweile sind drei Generationen von Funktechnik auf jedem Standort installiert (GSM, UMTS, LTE). Die letzte Immissionsmessung datiert aus dem Jahr 2010. Einige Standorte wiesen damals bedenklich hohe elektromagnetische Felder auf. Würde man den Schweizer Anlagenwert zu Grunde legen, der um den Faktor zehn niedriger liegt, dürften diese Anlagen in Bayreuth nicht betrieben werden. Seither wurden keine weiteren Messungen veranlasst, da man davon ausgehen kann, dass der extrem hohe Grenzwert in Deutschland auf jeden Fall eingehalten wird.
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Bürger aus Schwarzach beantragen ein Mobilfunkkonzept

Vortrag von Uli Weiner in Schwarzach

Organisator Frank Müller stellt Uli Weiner dem Publikum vor

Die neu gegründete Initiative sucht das Gespräch mit dem Bürgermeister

Aus dem Protest gegen einen Sendemast im Zentrum von Schwarzach hat sich nun die “Initiative Mobilfunk” gegründet. Das Ziel wurde klar formuliert: die Gemeinde Mainleus soll ein kommunales Mobilfunkkonzept erstellen und damit für eine minimale Strahlenbelastung sorgen. In der Zwischenzeit sollen regelmäßig Gespräche zwischen Gemeindeverwaltung und Bürgerinitiative stattfinden. Bürgermeister Robert Bosch zeigt sich bisher für das Thema aufgeschlossen. Am 16. Juli 2019 lud er zu einem Bürgerinformationsabend in die Gaststätte Fränkischer Hof in Mainleus ein. Mit einer Liste von 170 Unterschriften verlieh Rainer Witzgall von der “Initiative Mobilfunk” dem Anliegen Nachdruck. Die nächste Gesprächsrunde mit dem Bürgermeister soll schon am 15. Oktober 2019 stattfinden. In der Zwischenzeit holte die Initiative den Mobilfunkkritiker Uli Weiner zu einem Vortrag nach Schwarzach.
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Guter Besuch am Stand der BI Mobilfunk Hof

Umwelttag in Hof 2019

Marianne Günther und Michael Dehler beantworten Fragen zum Mobilfunk in Hof

Bürger informieren sich über Mobilfunkstandorte im Stadtgebiet

Die Bürgerinitiative Mobilfunk Hof nutzt den Umwelttag am Ende der Pfingstferien regelmäßig, um die Bürger über aktuelle Mobilfunkthemen zu informieren. Auf einer großen Schautafel sind die Standorte der einzelnen Sender im Stadtgebiet verzeichnet. Die Besucher orientieren sich der anhand von Fotos und können dadurch “ihren” Standort zuordnen. Die Schautafel führt deutlich vor Augen, wie weit die Senderdichte schon fortgeschritten ist.
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Betreiber kündigt 10.000 neue LTE-Stationen an

Mobilfunksender in Bayreuth

Zwei Beispiele von Mobilfunkbasisstationen im Stadtgebiet von Bayreuth

Intensiver Ausbau der 4G-Technik an bestehenden Standorten

Telefónica Deutschland will im Jahr 2019 nach eigenen Angaben rund 10.000 neue LTE-Stationen in Betrieb nehmen. Bereits im letzten Jahr hatte das Unternehmen 6.700 LTE-Anlagen an Netz gebracht. Es handelt sich dabei um einen intensiven Ausbau der 4G-Funktechnik.
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Hohe Mobilfunkbelastung in der August-Mohl-Straße

Mobilfunksender August-Mohl-Straße

Mobilfunkstandort in der August-Mohl-Straße in Hof sorgt für überdurchnittlich hohe elektromagnetische Felder

Beispiel für einen ungünstigen Mobilfunkstandort in Hof

Der Ortsteil Münster liegt im Süd-Westen von Hof und doch zentrumsnah, nicht weit entfernt von der Ernst-Reuter-Staße. Im Jahr 2015 hat die Stadt Hof einen Mobilfunkstandort in diesem Mischgebiet bestehend aus Einzelhandel und Wohnbebauung genehmigt. Messungen rund um den Standortort August-Mohl-Straße (Standortnummer: 671283) haben nun gezeigt, dass die Immissionen von elektromagnetischen Feldern überdurchschnittlich hoch sind. So wurden in einer Wohnung in der Blücherstraße im dritten Obergeschoss im Freien 60.000 Mikrowatt je Quadratmeter (µW/m²) gemessen. Umgerechnet in elektrische Feldstärke errechnet sich ein Wert von 4,8 Volt je Meter; dies entspricht rund 12% des deutschen Grenzwerts. Im Mittel werden an Standorten in Bayern etwa 2,2% vom Grenzwert gemessen. Auf der Station August-Mohl-Straße befinden sich Antennen für GSM, UMTS und LTE-Funktechnik.
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Jörn Gutbier sprach in Bayreuth zu aktuellen Mobilfunkthemen

Mobilfunkvortrag Jörn Gutbier in Bayreuth am 29.3.2019

Jörn Gutbier sprach am 29.3.2019 in Bayreuth über aktuelle Mobilfunkthemen, rechts Franz Mayerhofer

Voll besetzter Saal im Umweltschutzinformationszentrum Lindenhof

Als Hauptredner der Frühjahrstagung der Arbeitsgemeinschaft Wohn- und Baubiologen (AWB) hatte Franz Mayerhofer den Architekten und Baubiologen Jörn Gutbier aus Herrenberg bei Stuttgart eingeladen. Gutbier ist Vorstand des mobilfunkkritischen Vereins Diagnose Funk und Mitglied im Stadtrat von Herrenberg. Er sprach gut zwei Stunden im vollbesetzten Saal des Informationszentrums Lindenhof in Bayreuth zu aktuellen Mobilfunkthemen. NRMO unterstützt die Vortragsreihe der AWB jährlich mit einem finanziellen Beitrag. Im folgenden eine Zusammenfassung der wichtigsten Themen:
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Mehr als 50.000 Bürger reichten Online-Petition gegen 5G ein

Nach schleppendem Beginn explodierte in der letzten Woche vor Abgabefrist am 4.4.2019 der Bundestagsserver. Denn innerhalb weniger Tage hatten sich rund 54.000 Bürger eingetragen. Auch die Mitglieder von Netzwerk Risiko Mobilfunk Oberfranken halfen bei der Aktion kräftig mit. Die 5G-Petition erreichte letztlich das Quorum und muss nun bearbeitet werden.
Der genaue Wortlaut der Petition lautet: “Der Deutsche Bundestag möge beschließen, Verfahren zur Vergabe von 5G-Mobilfunklizenzen auszusetzen und die Einführung des 5G-Mobilfunkstandards zu unterbinden, solange wissenschaftlich begründete Zweifel über die Unbedenklichkeit dieser Technologie bestehen.” Link zur Petition: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2018/_12/_05/Petition_88260.nc.html
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Bürgerprotest in Schwarzach kippte die Standortentscheidung

Schwarzach will keinen Sender im Ortszentrum

Ein Funkmast sollte in der Ortsmitte gebaut werden

Im Herbst 2018 hatte es bereits im unterfränkischen Stockheim massive Proteste gegen einen Sendenmasten mitten im Ort gegeben. Inwischen fand in dem kleinen Dorf in der bayerischen Rhön ein Bürgerbegehren mit erfreulichen Ausgang für die Mobilfunkgegner statt: 316 von 574 Bürgern stimmten gengen den Funkmast in der Ortsmitte (65%). Kürzlich schreckten auch die Bewohner in Schwarzach auf: ein Funkturm der Telekom sollte im Zentrum platziert werden.
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Ein Blick hinter die 5G-Funktechnologie

Der Digitalisierungswahn hat Politik und Wissenschaft erfasst

5G bezeichnet die 5. Mobilfunkgeneration

5G bezeichnet die 5. Mobilfunkgeneration

Der Begriff “Digitalisierung” war im Jahr 2018 bei Politikern, Wissenschaftlern und auch bei Journalisten in aller Munde. Abgeordnete aller Parteien orientieren sich mittlerweile an dem ethisch fragwürdigen Motto “Digitalisierung first – Bedenken second”, wie es Pfarrer Werner Thiede in einem Artikel für die Bayerische Staatszeitung im November 2018 formulierte. Dr. Werner Meixner arbeitet als Gastwissenschaftler an der Fakultät für Informatik der Technische Hochschule in München. Er sieht eine manische Hinwendung von Wissenschaft und Politik zu einer “Welt von vernetzten Objekten”, die sich angeblich “selbst kontrollieren und optimieren” sollen. Weiterlesen

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Mobilfunkkonzept Hof – ein schief sitzendes Korsett

Diskussionsbedarf bezüglich Ausschreibungstext

Jahrelang hatte sich die Bürgerinitiative Mobilfunk Hof und die FAB-Fraktion im Stadtrat um ein kommunales Mobilfunkkonzept bemüht. Im Oktober 2018 sollte plötzlich alles sehr schnell gehen. Mit Unterstützung des Landesamts für Umwelt (LfU) legte das Stadtplanungsamt Hof dem Bauausschuss ein Ausschreibungskonzept vor, nach welchem eine Fachfirma für die Immissionsmessungen und die Standortplanung zu suchen wäre. Im September 2018 hatte der Stadtrat im Rahmen eines Nachtragshaushalts Mittel für die Erstellung eines Mobilfunkkonzepts bereit gestellt.
Die Bürgerinitiative zog nach Kenntnisnahme des Konzepts Rechtsanwalt Dr. Wolf Herkner zur Beratung hinzu. Dieser kam zu dem Ergebnis, dass die Vorgaben der Verwaltung ein “schief sitzendes Korsett” seien, das am ehesten noch den Netzbetreibern gefallen würde.
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