Jeder Zweite fürchtet sich vor Funkwellen

Ausgerechnet die Bitkom startet eine Umfrage zu Mobilfunkrisiken

Ausgerechnet der Lobbyverein der Mobilfunkindustrie organisierte eine telefonische Umfrage zu Mobilfunkrisiken. Von rund tausend Bundesbürger gab jeder zweite an, sich vor Funkwellen zu fürchten, wenn ein Mast in ihrer Nähe gebaut worden würde. Viele machten sich sorgen um ihre Gesundheit. Das Ergebnis war für die Betreiber offensichtlich ein Schuss vor den Bug. Deshalb fordert Bitkom nun Unterstützung von der Bundesregierung in Form einer Informationskampagne zugunsten des Mobilfunkausbaus. Bitkom-Vorsitzender Achim Berg erläutert sein eigenes Weltbild: “Die Menschen müssen durch die Informationskampagne in die Lage versetzt werden, sich ein eigenes Bild über die Wirkungen von Mobilfunk zu machen. Nicht nur in Deutschland gehen zu viele Verbraucher den Verschwörungstheoretikern auf den Leim.” Der Verband hat bereits konkrete Vorschläge in der Schublade: “Die Mobilfunkvereinbarung zwischen Kommunen und Netzbetreibern sollte als kooperativer Ansatz und professioneller Dialog fortgesetzt werden. Es braucht eine klar verständliche und breit getragene Darstellung der Faktenlage. Hierfür sind öffentlichkeitswirksame Veranstaltungsformate wie gemeinsame Faktenklärungsprozesse und eine wissenschaftliche Begleitung ebenso entscheidende Faktoren wie die bürgernahe kommunikative Aufarbeitung”. Bitkom will eine Plattform im Internet für “faktenbasierte Informationen zu Mobilfunk” schaffen, welche Bund, Ländern und Kommunalen Spitzenverbänden gemeinsam betreiben sollen.
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BI Hof schreibt an den Stadtrat

Testfelder für “Autonomes Fahren” in der Kritik

Die Bürgerinitiative Mobilfunk Hof schrieb Ende Februar 2020 einen offenen Brief an den Hofer Stadtrat und den Oberbürgermeister. Die Mobilfunkkritiker wollen vermeiden, dass die Stadt Hof und die umliegende Region zum Testgebiet für autonom fahrende Busse erklärt wird.
Bekanntlich müssen die führerlosen Busse permanent mit dem Internet in Verbindung stehen, um sicher ans Ziel zu kommen. Zur Bewältigung dieser riesigen Datenmengen wird der neue Mobilfunkstandard “5G” benötigt.
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Vortrag von Professor Buchner in Bamberg

Professor Buchner in Bamberg

Klaus Buchner sprach in Bamberg vor hundert Zuhörern / rechts im Bild: reges Interesse an Informationen

ÖDP lud zu der Veranstaltung ein

Das Thema 5G interessiert weit über die Grenzen Bambergs hinaus. Unter die etwa hundert Besucher mischten sich auch Interessierte aus Unter- und Mittelfranken. Eingeladen hatte die örtliche ÖDP. Deren Kreisvorsitzender Raphael Grimm aus Oberhaid ermunterte die einheimischen Bürgerinitiativen dazu, ihr Informationsmaterial auf einem Tisch im Eingangsbereich auszulegen. Auch Netzwerk Risiko Mobilfunk Oberfranken (NRMO) nutzte diese Gelegenheit und präsentierte die neueste Ausgabe der Mitgliederschrift “Grenzwert”. Mit dabei waren auch die Bamberger Initiativen “Stopp-5G-Bamberg” und “Stopp-5G-Stegaurach”.
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Mitgliederzeitung Grenzwert Dezember 2019 ist online

Mitgliederzeitung Grenzwert Dezember 2019

Aktuelle Mobilfunkinformationen aus Oberfranken

Die Themen im Einzelnen:
1) Bericht vom Vortrag Jörn Gutbiers (Diagnose Funk) in Bamberg
2) Beispiel aus Hof für einen ungünstigen Mobilfunkstandort
3) Initiative “Info 5G” in Bamberg überreichte Unterschriften an den Oberbürgermeister
4) LoRaWan – ein Funknetz für das Internet der Dinge
5) Vorlagen von Diagnose Funk für Schreiben an Kommunalpolitiker
6) Rückblick auf das Mobilfunksymposium in Mainz
Unter folgendem Link steht die Mitgliederzeitung zum Download:
https://www.mobilfunk-oberfranken.de/download/grenzwert201912.pdf
Die Vorstandschaft wünscht allen Unterstützern frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr.

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Im Bamberg wächst Widerstand gegen 5G

Jörn Gutbier am Rednerpult

Mobilfunkkritiker Jörn Gutbier hielt einen Vortrag im Bistumssaal in Bamberg

Mobilfunk-Initiativen schließen sich zusammen und laden Jörn Gutbier zum Vortrag ein

Gut 120 Interessierte strömten am 27.11.2019 in den Festsaal des Bistumshauses am Heinrichsdamm in Bamberg. Fünf oberfränkische Initiativen hatten den Vorsitzenden von Diagnose Funk zu einem Vortrag eingeladen. Im einzelnen waren dies die katholische Erwachsenenbildung Bamberg, die katholische Hochschulgemeinde Bamberg, die Volkshochschule Landkreis Bamberg, Naturschutz zum Mitmachen in Hirschaid, Stopp 5G Bürgerinitiative Franken und unser Netzwerk Risiko Mobilfunk Oberfranken. Jörn Gutbier hielt einen sehr kompakten Vortrag über 1,5 Stunden. Daran anschließend kamen viele Fragen auf, die später noch im kleinen Kreis vertieft wurden. Auch die Initiativen kamen gut untereinander ins Gespräch.
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Über 900 Mobilfunkantennen in Bayreuth

Mobilfunksendeanlagen in Bayreuth

Mobilfunkstandorte und Antennen in Bayreuth von 2006 bis 2019

Umweltschutzbericht der Stadt Bayreuth verschweigt die deutliche Zunahme

Alle zwei Jahre veröffentlicht die Stadt Bayreuth einen ausführlichen Umweltschutzbericht. Dem Thema Mobilfunk räumen die Autoren ein eigenes Kapitel ein, versuchen aber darin, das Risiko klein zu reden. Die Anzahl der Antennenstandorte habe sich nicht erhöht, ist die Aussage und damit gäbe es keinen Anlass für einen “Runden Tisch Mobilfunk”. Im Bericht wird aber verschwiegen, dass die Anzahl der Sendeantennen auf den derzeit neunzig Standorten im Stadtgebiet von 360 im Jahr 2006 auf 902 im aktuellen Jahr gestiegen ist. Mittlerweile sind drei Generationen von Funktechnik auf jedem Standort installiert (GSM, UMTS, LTE). Die letzte Immissionsmessung datiert aus dem Jahr 2010. Einige Standorte wiesen damals bedenklich hohe elektromagnetische Felder auf. Würde man den Schweizer Anlagenwert zu Grunde legen, der um den Faktor zehn niedriger liegt, dürften diese Anlagen in Bayreuth nicht betrieben werden. Seither wurden keine weiteren Messungen veranlasst, da man davon ausgehen kann, dass der extrem hohe Grenzwert in Deutschland auf jeden Fall eingehalten wird.
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Bürger aus Schwarzach beantragen ein Mobilfunkkonzept

Vortrag von Uli Weiner in Schwarzach

Organisator Frank Müller stellt Uli Weiner dem Publikum vor

Die neu gegründete Initiative sucht das Gespräch mit dem Bürgermeister

Aus dem Protest gegen einen Sendemast im Zentrum von Schwarzach hat sich nun die “Initiative Mobilfunk” gegründet. Das Ziel wurde klar formuliert: die Gemeinde Mainleus soll ein kommunales Mobilfunkkonzept erstellen und damit für eine minimale Strahlenbelastung sorgen. In der Zwischenzeit sollen regelmäßig Gespräche zwischen Gemeindeverwaltung und Bürgerinitiative stattfinden. Bürgermeister Robert Bosch zeigt sich bisher für das Thema aufgeschlossen. Am 16. Juli 2019 lud er zu einem Bürgerinformationsabend in die Gaststätte Fränkischer Hof in Mainleus ein. Mit einer Liste von 170 Unterschriften verlieh Rainer Witzgall von der “Initiative Mobilfunk” dem Anliegen Nachdruck. Die nächste Gesprächsrunde mit dem Bürgermeister soll schon am 15. Oktober 2019 stattfinden. In der Zwischenzeit holte die Initiative den Mobilfunkkritiker Uli Weiner zu einem Vortrag nach Schwarzach.
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Guter Besuch am Stand der BI Mobilfunk Hof

Umwelttag in Hof 2019

Marianne Günther und Michael Dehler beantworten Fragen zum Mobilfunk in Hof

Bürger informieren sich über Mobilfunkstandorte im Stadtgebiet

Die Bürgerinitiative Mobilfunk Hof nutzt den Umwelttag am Ende der Pfingstferien regelmäßig, um die Bürger über aktuelle Mobilfunkthemen zu informieren. Auf einer großen Schautafel sind die Standorte der einzelnen Sender im Stadtgebiet verzeichnet. Die Besucher orientieren sich der anhand von Fotos und können dadurch “ihren” Standort zuordnen. Die Schautafel führt deutlich vor Augen, wie weit die Senderdichte schon fortgeschritten ist.
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Betreiber kündigt 10.000 neue LTE-Stationen an

Mobilfunksender in Bayreuth

Zwei Beispiele von Mobilfunkbasisstationen im Stadtgebiet von Bayreuth

Intensiver Ausbau der 4G-Technik an bestehenden Standorten

Telefónica Deutschland will im Jahr 2019 nach eigenen Angaben rund 10.000 neue LTE-Stationen in Betrieb nehmen. Bereits im letzten Jahr hatte das Unternehmen 6.700 LTE-Anlagen an Netz gebracht. Es handelt sich dabei um einen intensiven Ausbau der 4G-Funktechnik.
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Hohe Mobilfunkbelastung in der August-Mohl-Straße

Mobilfunksender August-Mohl-Straße

Mobilfunkstandort in der August-Mohl-Straße in Hof sorgt für überdurchnittlich hohe elektromagnetische Felder

Beispiel für einen ungünstigen Mobilfunkstandort in Hof

Der Ortsteil Münster liegt im Süd-Westen von Hof und doch zentrumsnah, nicht weit entfernt von der Ernst-Reuter-Staße. Im Jahr 2015 hat die Stadt Hof einen Mobilfunkstandort in diesem Mischgebiet bestehend aus Einzelhandel und Wohnbebauung genehmigt. Messungen rund um den Standortort August-Mohl-Straße (Standortnummer: 671283) haben nun gezeigt, dass die Immissionen von elektromagnetischen Feldern überdurchschnittlich hoch sind. So wurden in einer Wohnung in der Blücherstraße im dritten Obergeschoss im Freien 60.000 Mikrowatt je Quadratmeter (µW/m²) gemessen. Umgerechnet in elektrische Feldstärke errechnet sich ein Wert von 4,8 Volt je Meter; dies entspricht rund 12% des deutschen Grenzwerts. Im Mittel werden an Standorten in Bayern etwa 2,2% vom Grenzwert gemessen. Auf der Station August-Mohl-Straße befinden sich Antennen für GSM, UMTS und LTE-Funktechnik.
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