Zehn Freitagswebinare Risiko Mobilfunk

Webinarreihe Risiko Mobilfunk

Vortrag 1 beschreibt die kommunalen Handlungsfelder

Basiswissen für Bürgerinitiativen

Mitglieder eines neu gegründeten, überregionalen “Netzwerks Risiko Mobilfunk” haben eine zehnteilige Seminarreihe auf die Beine gestellt. Unter der Federführung von Diagnose Funk kommen Fachleute aus Technik, Recht und Verwaltung zusammen und halten jeweils Freitag Vorträge über etwa 45 Minuten Länge mit anschließender Diskussion. Den Anfang machten am 8. April 2021 (Ausnahmsweise Donnerstag) Jörn Gutbier und Bernd Budzinski mit dem Thema “Kommunale Handlungsfelder I: Wie können Kommunen den Mobilfunkausbau steuern und 5G verhindern?”
Am 23.4.21 findet das nächste Webinar zum Thema “Kommunale Handlungsfelder II” mit den Referenten Professor Wilfried Kühling und Dr.-Ing. Hans Schmidt statt. Mehr im NRMO-Veranstaltungskalender.
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Mitgliederzeitung Grenzwert thematisiert die neue 450-MHz-Frequenz

Grenzwert-Ausgabe Dezember 2020 von NRMODie Mitgliederzeitung von Netzwerk Risiko Mobilfunk Oberfranken “Grenzwert” erscheint im halbjährlichen Rhythmus. In der Dezember-Ausgabe wirft der Leitartikel ein Schlaglicht auf die neu hinzukommende Mobilfunkfrequenz von 450 Megahertz, welche Energie- und Wasserversorger ab Januar 2021 nutzen dürfen. Damit ist eine weitere Zunahme von Elektrosmog ist erwarten. Der neue Frequenzbereich ist für den Betrieb von Smartmeter-Anwendungen vorgesehen. Die Funkwellen mit 450 Megahertz können leicht Wände durchdringen, wodurch elektrosensible Menschen besonders gefährdet sind. Netzbetreiber betrachten diese Möglichkeit der Datenübertragung aber als eine wichtige Voraussetzung, um Zählerstandorte im Keller zu erreichen. Für Wirtschaftsminister Peter Altmaier bringt gar die Entscheidung der Bundesnetzagentur “die Energie- und Verkehrswende voran und für Deutschland die Erreichung der Klimaziele einen wichtigen Schritt näher”.
Die vollständige Ausgabe der Mitgliederzeitung Dezember 2020 ist unter https://www.mobilfunk-oberfranken.de/download/grenzwert202012.pdf abrufbar.

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Professor Thiede sprach in Bamberg

Werner Thiede sprach in Bamberg

Theologieprofessor Dr. Werner Thiede am Rednerpult, links Organisator Dr. Erhard Schraudolph

Vortrag im Bistumshaus St. Otto

Zu einem weiteren Vortragsabend aus der Reihe mobilfunkkritischer Themen luden die katholische Erwachsenenbildung Bamberg, die katholische Hochschulgemeinde Bamberg, die Volkshochschule Landkreis Bamberg, Naturschutz zum Mitmachen in Hirschaid und unser Netzwerk Risiko Mobilfunk Oberfranken ein. Am 1. Oktober 2020 sprach Pfarrer Dr. Werner Thiede zum Thema “Die digitale Fortschrittsfalle”. Die Hygienevorschriften aufgrund der Coronapandemie ließen nur fünfzig Teilnehmer im Festsaal des Bistumshauses St. Otto zu. Organisator Dr. Erhard Schraudolph von der Katholischen Erwachsenenbildung in Bamberg hätte sich gerne 120 Teilnehmer wie beim letztjährigen Vortrag erwünscht.
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Studie legt Interessenskonflikte der ICNIRP-Mitglieder nahe

Die Rolle der ICNIRP im Bereich Mobilfunk

Die ICNIRP ist eine private Organisation (NGO) mit Sitz in München, welche durch die Festlegung der Grenzwerte für Mobilfunkstrahlung bekannt wurde. Die Abkürzung bezieht sich auf die englische Bezeichnung “International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection”. Im Juni wurde eine STUDIE veröffentlicht, welche die eindeutigen Verflechtungen von ICNIRP-Mitgliedern mit industriellen Vereinigungen belegt und somit deren Neutralität in Frage stellt.
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5G-Strahlung nun auch in Oberfranken

Mobilfunksender in Unterwaiz Kreis Bayreuth

5G anstelle von UMTS

Die Telekom hat in einer Pressemeldung angekündigt, bis zum Jahresende 2020 mindestens 12.000 ehemalige UMTS-Standorte auf 5G-Technik umzustellen. Diese Maßnahme erweist sich für den Betreiber als geschickter Schachzug, da Politiker permanent den zu langsamen Funknetzausbau kritisieren. Die Telekom verwendet die bestehenden Frequenzen zwischen 2.150 und 2.170 Megahertz und installiert auf diesen Standorten die neue Funktechnik 5G. Der Nutzer merkt davon wenig. Mit einem 5G-fähigen Endgerät kann der Standard genutzt werden, ansonsten schaltet das Handy auf 4G (LTE-Advanced) oder GSM um.
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Jeder Zweite fürchtet sich vor Funkwellen

Ausgerechnet die Bitkom startet eine Umfrage zu Mobilfunkrisiken

Der Lobbyverein der Mobilfunkindustrie organisierte eine telefonische Umfrage zu Mobilfunkrisiken. Von rund tausend Bundesbürger gab jeder zweite an, sich vor Funkwellen zu fürchten, wenn ein Mast in seiner Nähe gebaut worden würde. Viele machten sich Sorgen um ihre Gesundheit. Das Ergebnis war für die Betreiber offensichtlich ein Schuss vor den Bug. Deshalb fordert Bitkom nun Unterstützung von der Bundesregierung in Form einer Informationskampagne zugunsten des Mobilfunkausbaus.
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BI Hof schreibt an den Stadtrat

Testfelder für “Autonomes Fahren” in der Kritik

Die Bürgerinitiative Mobilfunk Hof schrieb Ende Februar 2020 einen offenen Brief an den Hofer Stadtrat und den Oberbürgermeister. Die Mobilfunkkritiker wollen vermeiden, dass die Stadt Hof und die umliegende Region zum Testgebiet für autonom fahrende Busse erklärt wird.
Bekanntlich müssen die führerlosen Busse permanent mit dem Internet in Verbindung stehen, um sicher ans Ziel zu kommen. Zur Bewältigung dieser riesigen Datenmengen wird der neue Mobilfunkstandard “5G” benötigt.
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Vortrag von Professor Buchner in Bamberg

Professor Buchner in Bamberg

Klaus Buchner sprach in Bamberg vor hundert Zuhörern / rechts im Bild: reges Interesse an Informationen

ÖDP lud zu der Veranstaltung ein

Das Thema 5G interessiert weit über die Grenzen Bambergs hinaus. Unter die etwa hundert Besucher mischten sich auch Interessierte aus Unter- und Mittelfranken. Eingeladen hatte die örtliche ÖDP. Deren Kreisvorsitzender Raphael Grimm aus Oberhaid ermunterte die einheimischen Bürgerinitiativen dazu, ihr Informationsmaterial auf einem Tisch im Eingangsbereich auszulegen. Auch Netzwerk Risiko Mobilfunk Oberfranken (NRMO) nutzte diese Gelegenheit und präsentierte die neueste Ausgabe der Mitgliederschrift “Grenzwert”. Mit dabei waren auch die Bamberger Initiativen “Stopp-5G-Bamberg” und “Stopp-5G-Stegaurach”.
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Mitgliederzeitung Grenzwert Dezember 2019 ist online

Mitgliederzeitung Grenzwert Dezember 2019

Aktuelle Mobilfunkinformationen aus Oberfranken

Die Themen im Einzelnen:
1) Bericht vom Vortrag Jörn Gutbiers (Diagnose Funk) in Bamberg
2) Beispiel aus Hof für einen ungünstigen Mobilfunkstandort
3) Initiative “Info 5G” in Bamberg überreichte Unterschriften an den Oberbürgermeister
4) LoRaWan – ein Funknetz für das Internet der Dinge
5) Vorlagen von Diagnose Funk für Schreiben an Kommunalpolitiker
6) Rückblick auf das Mobilfunksymposium in Mainz
Unter folgendem Link steht die Mitgliederzeitung zum Download:
https://www.mobilfunk-oberfranken.de/download/grenzwert201912.pdf
Die Vorstandschaft wünscht allen Unterstützern frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr.

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Im Bamberg wächst Widerstand gegen 5G

Jörn Gutbier am Rednerpult

Mobilfunkkritiker Jörn Gutbier hielt einen Vortrag im Bistumssaal in Bamberg

Mobilfunk-Initiativen schließen sich zusammen und laden Jörn Gutbier zum Vortrag ein

Gut 120 Interessierte strömten am 27.11.2019 in den Festsaal des Bistumshauses am Heinrichsdamm in Bamberg. Fünf oberfränkische Initiativen hatten den Vorsitzenden von Diagnose Funk zu einem Vortrag eingeladen. Im einzelnen waren dies die katholische Erwachsenenbildung Bamberg, die katholische Hochschulgemeinde Bamberg, die Volkshochschule Landkreis Bamberg, Naturschutz zum Mitmachen in Hirschaid, Stopp 5G Bürgerinitiative Franken und unser Netzwerk Risiko Mobilfunk Oberfranken. Jörn Gutbier hielt einen sehr kompakten Vortrag über 1,5 Stunden. Daran anschließend kamen viele Fragen auf, die später noch im kleinen Kreis vertieft wurden. Auch die Initiativen kamen gut untereinander ins Gespräch.
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