Rückblick auf die Mitgliederjahresversammlung am 15.3.2012

Gaststätte Mönchshofbrauhaus Kulmbach, Hofer Str. 20
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Alle Mitglieder des Vorstandes wurden im Amt bestätigt.
Der Verein plant in den nächsten 12 Monaten u.a. folgende Aktionen:
Aufklärung in Kindergärten über strahlungsarme Schnurlostelefone, Unterstützung von
Mobilfunkvorträgen, Schreiben an oberfränkische Politiker, Anschaffung von
Informationsmaterial und Teilnahme an den Mobilfunkaktionstagen. Mindestens zwei
Mitgliederzeitungen sollen wieder herausgegeben werden.
Der abschließende Vortrag vertiefte das Thema "TETRA, UMTS, LTE - was steckt hinter
den Begriffen ?" |
NRMO-Mitgliederzeitung Dezember
2011

Testfall Behördenfunk:
Polizeigewerkschaft fragt nach
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Themenübersicht:
- Ringen um kommunale Mobilfunkkonzepte in Oberfranken
- Polizeigewerkschaft hinterfragt digitalen Behördenfunk kritisch
- BI Mobilfunk Coburg im Internet-TV
- Neue Entwicklungen bei Schnurlostelefonen
- Vorsicht vor sogenannten Live-Navis in Autos
http://www.mobilfunk-oberfranken.de/download/grenzwert201112.pdf
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Belo Horizonte: Tumorhäufung im
Umkreis von Mobilfunksendeanlagen

Zunahme der Sterberate in der Nähe von der Mobilfunkbasisstation
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Neuauflage der Naila-Studie durch die
Universität Belo Horizonte in Brasilien. Untersucht wurde ein Einzugsbereich von über
zwei Millionen Einwohnern hinsichtlich des Auftretens neuer Tumorerkrankungen. Die Daten
wurden abgeglichen mit den in der nationalen Telekommunikationsbehörde hinterlegten Daten
zu Sendestandorten und zugleich wurde die Strahlenbelastung gemessen.
Es zeigte sich ein ähnliches Ergebnis wie in der Naila-Studie mit einer etwa doppelt so
hohen Wahrscheinlichkeit für das Auftreten einer Tumorerkrankung in den am stärksten
belasteten Gebieten im Vergleich zu den Stadtteilen mit der geringsten Belastung. Die
gemessenen Leistungsflussdichten lagen zwischen 400.000 µW/m² in Süden und 400 µW/m²
im Norden. Die komplette Studie liegt in englischer Sprache vor:
http://www.mobilfunk-oberfranken.de/download/belo_horizonte.pdf
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BI Mobilfunk Coburg führt
Messungen durch und stellt Standortkonzept vor
Das Medienunternehmen ITV Coburg drehte ein Video mit den Aktiven der Bürgerinitiative
Mobilfunk Coburg. Erster Vorsitzender Dr. Gerd Kleilein stellt neue Studien zum Thema
Risiko Mobilfunk vor und erläutert das Standortkonzept. Vorstandsmitglied Klaus Büttner
zeigt anhand von Messungen, dass die Belastung von WLAN-Routern und DECT-Telefonen im Haus
stärker sein kann, als die Strahlenbelastung eines Senders von außerhalb. Dennoch sollte
jede Kommune eine Minimierung der Mobilfunkstrahlung mit Hilfe eines Standortkonzeptes
anstreben.
Link zum Video über die Arbeit
der BI Mobilfunk Coburg
Verwaltungsgericht Bayreuth
entscheidet zugunsten der Kommune
Vor dem Verwaltungsgericht in Bayreuth fand am 12. Oktober 2011 eine öffentliche
Verhandlung statt. Ein Mobilfunkbetreiber klagte gegen den Freistaat Bayern wegen
Versagens einer Baugenehmigung durch die Gemeinde Speichersdorf im Landkreis Bayreuth.
Errichtet werden solltein ca. 40 Meter hoher Sendemast im Ortszentrum. Die Kommune hatte
ein Gutachten zur Suche von Alternativstandorten in Auftrag gegeben.
Letztendlich entschied das Gericht in seinem Urteil zugunsten der Gemeinde.
Ihr wird im konkreten Fall das Recht auf die Steuerung von Mobilfunkstandorten
eingeräumt, da sie ein schlüssiges Konzept für Alternativstandorte verfolge. Die
Möglichkeit der Berufung seitens der Klägerin wird zugelassen. Eine Zusammenfassung der
vorgetragenen Argumente seitens der Klägerin und die Erwiderung der Beklagten findet sich
im Nachrichtenservice
von Baubiologie Regional.
Vortrag "Umsetzung
Standortkonzept" am 19.9.11 in Hof
Die BI Mobilfunk Hof ludt zu Informationen aus 1. Hand durch Herrn Dipl. Ing. (FH)
Bernhard Christoph, Bauingenieur und dritter Bürgermeister von Lichtenfels ein. Herr
Christoph referierte vor 50 Zuhörern über die Vorgehensweise bei der Umsetzung eines
Mobilfunkstandortkonzepts in der Kommune. Marianne Günther von der BI Hof konnte einige
Stadträte begrüßen. Pressebericht
der Frankenpost Hof
NRMO-Mitgliederzeitung Juni 2011
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Themenübersicht:
- Europarat fordert Wende in der Mobilfunkpolitik
- WHO Behörde warnt vor Krebsrisiko bei Nutzung von Mobiltelefonen
- Rückblick auf den Vortrag von Dr. Warnke am 8.4.11 in Bayreuth
- NRMO erweitert Vorstand anlässlich der Mitgliederjahresversammlung
- Messteam der BI Mobilfunk Coburg wurde geschult
- Termine der Mobilfunkaktionstage in Oberfranken
- Geplanter Vortrag von Prof. Klaus Buchner in Hof
Bild links: Unser Anstecker zum Verteilen an den Aktionstagen
http://www.mobilfunk-oberfranken.de/download/grenzwert201106.pdf
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Mobilfunkaktionstage 2011 in
Oberfranken
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Den Anfang machte die BI Mobilfunk Hof am So.
26.6.2011 im Rahmen des Umwelttages am Theresienstein (siehe Foto links). Die
Hofer Aktiven hatten jede Menge aktuelles Informationsmaterial bereit gestellt. Erstmals
konnte auch der neue NRMO-Anstecker "gegen Antennenwildwuchs" verteilt werden.
Es gab viele interessante Gespräche. Mit OB Fichtner und Hofer Stadträten wurde über
die kürzliche Ablehnung des BI-Antrages auf ein Standortkonzept diskutiert. Alle
Termine in Oberfranken:
- So. 26.06.11 in Hof, Am Theresienstein
- Sa. 09.07.11 in Bayreuth am Marktplatz
- Sa. 09.07.11 in Lichtenfels, Säumarkt
- So. 02.10.11 in Naila beim Herbstfest
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NRMO erweitert Vorstandsteam
Anlässlich der Jahresversammlung des Netzwerks Risiko Mobilfunk
Oberfranken (NRMO) am 14.4.2011 in Kulmbach erweiterte der Verein sein Vorstandsteam.
Wiedergewählt wurde Vorsitzender Joachim Weise aus Heinersreuth ebenso wie die
stellvertretende Vorsitzende Marianne Günther aus Hof und Schatzmeisterin Carola Flieger
aus Bischberg. Zu den bisherigen Beiratsmitgliedern Sven Eisele aus Lichtenfels und Dr.
Gerd Kleilein aus Coburg kommen Christian Frenzel aus Bayreuth sowie Michael Dehler und
Ulrich Günther aus Hof dazu.
Der Verein unterstützt Kommunen bei der Erstellung von Mobilfunkstandortkonzepten
unter Einbeziehung des Vorsorgegedankens. Für die Erstberatung durch einen Fachanwalt
wird ein Zuschuss gewährt. Das Netzwerk fördert weiterhin die Gründung von
mobilfunkkritischen Bürgerinitiativen in Oberfranken durch eine kostenlose Beratung.
Vortrag von Dr. Ulrich Warnke am 8.4.11 in Bayreuth
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Bienen,
Vögel und Menschen
Die Zerstörung der Natur durch Elektrosmog -
Wirkungen des Mobil- und Kommunikationsfunk
Dr. Warnke machte vor 120 Zuschauern im
Umweltschutzinformationszentrum deutlich, wie Populationen in der Tierwelt plötzlich
verschwinden, wenn sie in die Reichweite von Sendeanlagen kommen. Zu den besonders
magnetosensiblen Tierarten gehören die Bienen. Weitere Forschungsresultate sind
bekannt bei Haussperlingen, Störchen, Fledermäusen, Insekten und Meeresschildkröten.
Unter künstlichem Magnetfeldeinfluss werden Bienen orientierungslos und finden nicht mehr
zum Stock zurück. Ein weiterer Grund für das Bienensterben könnte eine Immunschwäche
aufgrund elektromagnetischer Belastung sein. Beim Menschen nehmen die
entzündungsbedingten Krankheiten zu. Deren Folge sind Infarkte, Arteriosklerose,
Diabetes, Schlaganfall, Parkinson und Alzheimer. Die Ausarbeitung von Dr. Warnke zum Thema
Bienensterben und Elektrosmog steht als pdf-Datei
zur Verfügung. |
Aktuelle Meldungen zum BOS
Behördenfunk
Mobiles Internet sorgt für
Datenexplosion
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Die neuesten Technikentwicklungen wurden auf der Mobilfunkmesse
in Barcelona im Februar 2011 vorgestellt. Handyhersteller, Mobilfunkanbieter und
Netzbetreiber sind in Hochstimmung und melden hohe Umsätze. Die Umsatztreiber sind Smartphones,
Tablet-PC, Handyvideospiele und elektronische Bezahlsysteme.
Im folgenden Video von 3Sat sind die Trends zusammengefasst: http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=23275 |
Mitgliederzeitung Dezember 2010
erschienen
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Einen breiten Raum nimmt die Vorstellung der TETRA-Technik
für Behördenfunk und der damit zusammenhängende Protest gegen das Genehmigungsverfahren
ein.
Weitere Themen:
- BI Hof nimmt Stellung zum Hotspotkonzept der Innenstadt (Foto links)
- LTE-Funkantenne trotz Internetversorgung per Glasfaser in Schauenstein
- Kommunale Mobilfunkplanung für Pilgramsroth in Coburg
- Catania Studie 2010: EMF verursacht Schäden im Bindegewebe des Gehirns
- Vortragsabend mit Dr. Ulrich Warnke am 8. April 2011 in Bayreuth
http://www.mobilfunk-oberfranken.de/download/grenzwert201012.pdf
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Protest gegen Behördenfunk im
Landkreis Bayreuth

Tetra-Sender in Tolmare,
Westsussex, England
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24 Senderstandorte werden im Raum
Bayreuth für den Betrieb des Behördenfunks (BOS) benötigt. Die Suche und die
Umsetzung sollten unter der Bevölkerung keine Unruhe bringen und deshalb "Top
Secret" verlaufen. Inzwischen ist das Gegenteil eingetreten: In letzter Minute wurde
das Genehmigungsverfahren für einen BOS-Standort im Mistelgauer Gemeinderat bekannt.
Daraufhin gab es massive Proteste. Ebenso wurde in Nankendorf und Waischenfeld
protestiert. Presse und Fernsehen berichteten vorort. Lesen Sie die Zeitungsartikel aus Mistelgau und Nankendorf vom November 2010. Der Bayerische
Rundfunk berichtete am 2.12.10 aus Mistelgau. Die spontan neu gegründeten
Bürgerinitiativen luden sich jeweils als Referenten den Vorsitzenden der Bürgerwelle
e.V. Siegfried Zwerenz als Referenten ein.
Welche Technik steckt hinter dem Behördenfunk ?
TETRA (Terrestrial Trunked Radio) ist ein Standard für digitalen Bündelfunk.TETRA
basiert auf dem Mobilfunkstandard GSM, welcher Anfang der neunziger Jahre entwickelt
wurde. Gesendet wird im Zeitschlitzverfahren. Pro Sendekanal sind immer vier Zeitschlitze
aktiviert, die Tag und Nacht senden, auch wenn nicht gefunkt wird. Die
Normalausstattung einer TETRA-Anlage besteht aus zwei Kanälen. |
Bürgerinitiative Hof nimmt
Stellung zum "Hotspot-Konzept" in der Innenstadt
Die Hofer Innenstadt soll mehr Besucher anlocken. Dafür wollen
Geschäftsinhaber in einer gemeinsamen Aktion kostenlose WLAN-Accesspoints anbieten. Marianne
Günther und Michael Dehler gaben dem Hofer-Anzeiger ein Interview, welches am
25.10.10 veröffentlicht wurde: "Noch liegen keine Werte vor, weil der Hotspot noch
nicht im Betrieb ist. Doch Günther und Dehler gehen davon aus, dass von den
Access-Points, also den Zugangsknoten, mit denen sich Laptops oder i-Phones verbinden,
teilweise Werte von 1.000 Mikrowatt pro Quadratmeter und mehr ausgehen. Das sei ein Wert,
der bereits Schäden hervorrufen kann. 'Da gehen Kommerz und Gesundheit nicht zusammen',
sagt Michael Dehler. [weiterlesen]
Vortrag des Schweizer Landwirts
Hans Sturzenegger am 8.10.10 in Selbitz
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Die BI "Initiative Risiko Mobilfunk"
in Selbitz hatte diesen Vortragsabend mit ca. 80 Zuhörern im evangelischen
Gemeindehaus vorbildlich organisiert. Landwirt Sturzenegger stellte die
Chronologie der gesundheitlichen Probleme bei Mensch und Tier auf dem Rütlihof in
Reutlingen bei Winterthur sehr detailliert dar.
Im Mai 1999 wurde die GSM 1800 Antenne an der Scheune des Hofes in Betrieb genommen. Der
Landwirt hatte das Gebäude an den Betreiber vermietet und ahnte nichts von den kommenden
Problemen. Anfang Juni 2000 kam das erste Kalb mit weißer Pupille zur Welt, Mitte Juni
das Zweite, es folgte noch weitere. Man glaubte ihm anfangs nicht, bis am 18.12.2001
zwei Tiere bei Professor Dr. Bernhard Spiess im Tierspital an der Universität Zürich
untersucht wurden ... Lesen Sie weiter unter
http://www.mobilfunk-oberfranken.de/phorum01/list.php?17 |
| Inzwischen brachte auch die Frankenpost
einen Artikel zum Vortrag des Schweizer Landwirts. In Ruhrstorf bei Passau stellte ein
Schweinezüchter sechs Monate nach Inbetriebnahme eines Mobilfunksenders in 300 m
Entfernung Missbildungen bei neu geborenen Schweinen fest. Zudem sank die
Geburtenrate um ca. 12% ab. Nähere Infos auf der Webseite von Diagnose Funk. |
Selbitzstudie von Dr. Eger/Dr.
Jahn ist jetzt veröffentlicht und frei verwendbar
"In der bayerischen Stadt Selbitz wurden im Januar 2009 zuerst durch die Gemeinde
im Rahmen einer Gesundheitsbefragung relevante Daten von 251 Einwohnern erfasst und
anschließend daran nach Belastungsstärken durch Mobilfunkwellen ausgewertet. Die
Belastungswerte wurden in einem zweiten Schritt anhand von Wohnort und vorliegenden
Messdaten der örtlichen Mobilfunkstrahlung zur Stratifizierung der Teilnehmer in
Belastungsgruppen verwendet. Die mittlere Strahlenbelastung der höchstbelasteten
Gruppen in Selbitz (1,2 V/m) lag deutlich höher als die untersuchte Studienpopulation der
QUEBEB-S tudie des Deutschen Mobilfunkforschungsprogramms (Mittelwert DMF 0,07 V/m).
Für die Beschwerden Schlafstörung, Depressionen, cerebrale Symptome,
Gelenkbeschwerden, Infekte, Hautveränderungen, Herz-Kreislauf-Störungen sowie Störungen
des optischen und akustischen Sensoriums und des Magen-Darm-Traktes besteht eine
signifikante dosiswirkungsabhängige Korrelation zu objektiv bestimmten Expositionslagen,
die mit dem Einfluss von Mikrowellen auf das Nervensystem des Menschen erklärt wird. Die
vorliegende fremdmittelfrei erstellte Arbeit gibt einen Konzeptentwurf vor, mit dem Ärzte
und Gemeindeverwaltungen gemeinsam den gesundheitlich relevanten Einfluss von
innerörtlichen Mobilfunksendern abschätzen können." Die Studienergebnisse
sind abrufbar unter selbitz_studie2009.pdf
Mitgliederzeitung Juni 2010 mit Schwerpunkt "LTE"
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Schwerpunktthema dieser Ausgabe ist die Vorstellung des neuen
Mobilfunkstandards "LTE" mit technischen Hintergründen und
möglichen Veränderungen der Strahlenbelastung.
Weitere Themen: WLAN in Schulen, Mobilfunkstudienübersicht der BI
Mobilfunk Coburg, Irreführende Darstellung der Interphonestudie und wissenswertes zum
Bürgerbegehren und Bürgerentscheid. http://www.mobilfunk-oberfranken.de/download/grenzwert_201006.pdf
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Mobilfunkaktionstage in Oberfranken 2010
Folgende
Veranstaltungen wurden durchgeführt:
- So. 06.6.10 BI Hof, Umwelttag am Theresienstein
- Fr. 25.6.10 BI Selbitz, Infostand am REWE 14-17 Uhr
- Sa. 26.6.10 BI Coburg, Selbsthilfetag in der Innenstadt
- Sa. 26.6.10 BI Lichtenfels, Infostand in der Innenstadt
- So. 18.7.10 BI Bayreuth, Umwelttag am Luitpoldplatz
Die BI's nutzten die Gelegenheit, das Thema Risiko Mobilfunk in der Bevölkerung noch
stärker bewusst zu machen. |
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Mitgliederjahresversammlung am
25.3.2010 in Kulmbach
In Rahmen der Vorstandsberichte gab der erste Vorsitzende Joachim Weise einen
Rückblick auf die Aktionen der letzten 12 Monate. Die Powerpointpräsentation des
Vortrages ist unter Jahresrückblick
abrufbar. Die Schatzmeisterin Carola Flieger konnte von einer positiven Entwicklung der
Finanzen berichten. Die Revisoren Dieter Vogler und Klaus Büttner bestätigten die
ordnungsgemäße Kassenführung und beantragten die Entlastung des Vorstandes, welche
einstimmig erfolgte.
Die satzungsgemäße Neuwahl bestätigte den bisherigen Vorstand
im Amt. Renate Ströhla schied aus eigenem Wunsch als Beiratsmitglied aus. NRMO bedankt
sich bei Frau Ströhla für die im letzten Jahre geleistete Arbeit.
In der neuen Wahlperiode sollen wieder mindestens zwei Mitgliederzeitungen erstellt
werden. Weiterhin ist ein Seminar über die aktive kommunale Mobilfunkplanung geplant. Als
besonders wichtig wird es erachtet, die Teilnahme an den Mobilfunkaktionstagen einzelner
BI's im Sommer zu organisieren.
Im Tagesordnungspunkt "Sonstiges" stellten Norbert Denninger-Liebkopf und
Berhard Christoph den jeweiligen Stand der Mobilfunkplanung
in Coburg und Lichtenfels vor.
Dr. med. Braun-von Gladiß
referierte am 19.3.2010 in Bayreuth
"Macht Mobilfunk krank ? - Gesundheitliche Risiken von Handys und
Mobilfunkstationen aus ärztlicher Sicht" lautete der Titel des
Abendvortrages um 19:30 Uhr in der Stadthalle Bayreuth, den die Bürgerinitiative
Mobilfunk Bayreuth e.V. organisierte. Über 150 hundert interessierte Zuhörer aus Stadt
und Landkreis Bayreuth und teilweise weiter entfernteren Regionen erfuhren Zusammenhänge
zwischen Mobilfunkstrahlung und Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Eine Pressemeldung wurde
im Nordbayerischen Kurier Bayreuth am 25.3.10 veröffentlicht. Bilder von der
Veranstaltung sind auf der Webseite der BI Mobilfunk Bayreuth abrufbar: http://mobilfunk-bayreuth.de/images/Demo/D10/index.htm
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Der Referent Dr. Braun-von Gladiß zeigte auf, dass
gesundheitliche Schädigungen durch Mobilfunk kein Humbug oder bloßer Glaube sind.
Der Vortrag hatte folgende Schwerpunkte:
Studien zur Gesundheitsschädigung durch Mobilfunk
Krankheits- und Krebszunahme in Landarztpraxen
Symptome mobilfunkbedingter Erkrankungen
Problematik der Grenzwertberechnung für gepulste Strahlung
Reflexionen und Unberechenbarkeit der Feldstärken
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Aktuelle Mobilfunkstudie aus
Selbitz wurde vorab veröffentlicht
Der Initiator der Nailastudie Dr. med. Horst Eger stellte am 22.1.2010 in
Selbitz die Ergebnisse einer aktuellen Befragung von 251 Betroffenen in der Nähe
einer Mobilfunkbasissation als Vorabveröffentlichung vor. Zusammenfassend gesagt werden
die bisherigen mobilfunkkritischen internationalen Forschungsergebnisse bestätigt. Die
vorliegende Arbeit zeigt bei den Studienteilnehmern signifikant höhere
Beschwerdeangaben in der Nähe der untersuchten Mobilfunksendestation. Die
Vorstellung der Studie ist als CD bei der Stadt Selbitz für 15,00 EUR zu beziehen.
Ein Bericht von der Veranstaltung findet sich unter www.baubiologie-regional.de/eine_news.php3?nNewsID=596
Informations- und Mitgliederzeitung NRMO 12/2009
Wie gewohnt gibt es Nachrichten von Bürgerinitiativen aus Oberfranken und ergänzend
dazu wichtige Meldungen aus anderen Regionen: http://www.mobilfunk-oberfranken.de/download/mitgliederzeitung_200912.pdf
Ein besonderer Hinweis gilt den geplanten Veranstaltungen im Jahre 2010, die auch in
anderen Regionen Bayerns auf Interesse stoßen sollten:
- Freitag, 22.01.10 in Selbitz. Landkr. Hof: Vorstellung der Gesundheitsumfrage im Umkreis
einer Sendeanlage von Dr. med. Horst Eger
- Freitag, 19.03.10 in Bayreuth: Vortrag von Dr. med. Karl Braun-von Gladiß in der
Stadthalle
- Donnerstag, 13.5.10 in Mainz: Mobilfunksymposium BUND
Bürgerinitiative in Rödental
gegründet - Anwohner mit geplantem Sendemast am Sportplatz nicht einverstanden
Einberg Im November formierte sich auf einer Informationsveranstaltung im
Vereinsheim des VfB Einberg eine Bürgerinitiative, die es sich zum Ziel setzt, den von
Mobilfunkbetreibern geplanten Sendemast neben dem Sportgelände zu verhindern. Der Mast
befände sich direkt neben einem Wohngebiet und nicht allzu weit entfernt von einer
Grundschule (ca. 300m). Schützenhilfe bei der Gründung wurde von der Bürgerinitiative
Mobilfunk in Coburg e.V. geleistet. Die Anwohner sammeln jetzt intensiv Unterschriften, um
der Stadtverwaltung zu verdeutlichen, dass sie mit dem Sendemast nicht einverstanden sind.
Als zweiter Schritt wäre sicherlich ein Bürgerantrag/-begehren analog dem Vorgehen in
der Stadt Coburg sinnvoll. Dabei sollte neben der Umsetzung eines an Gesundheitsvorsorge
orientierten städtischen Standortkonzepts auch gefordert werden, dass die Stadt nicht
länger am Mobilfunkpakt II teilnimmt.
Kurzmeldungen aus der Region (Stand 10/2009)
- BI Coburg: Die baurechtliche Verankerung des Mobilfunkkonzeptes kommt
voran.
- BI Hof: Massiver Protest gegen neuen Sendemasten an der Ecke
Klosterstraße/Neue Gasse. Mehrere Schulen im unmitttelbaren Umkreis sind betroffen.
Forderung eines Standortkonzeptes für die Stadt Hof.
- BI Bayreuth schreibt lokale Bundestagabgeordnete an. Ziel: Senkung der
Grenzwerte nach BiSchV.
- BI Zipser Berg Pegnitz protestiert bei der Stadt gegen weiteren
UMTS-Ausbau.
Sehr gute Studie zu
gesundheitlichen Risiken durch Hochfrequenzbelastung
"Störungen des vegetativen Nervensystems bei Arbeitern von Rundfunksendern"
lautet eine Studie aus dem Jahre 1960 von Irànyi et al., MMW. Ein Auszug: "Unter den
geschilderten Arbeitsbedingungen haben wir mit einer gesteigerten vegetativen
Inanspruchnahme zu rechnen, welche das Kompensationsvermögen des Organismus in hohem
Maße belastet. Die Folge der zentralen Regulationsstörung ist die Insuffizienz der
Kompensationsfähigkeit den Anforderungen des äußeren und inneren Milieus gegenüber.
Die Insuffizienz kommt in zentralen neurovegetativen Erscheinungen sowie in der Abnahme
der Gesamtbelastungsfähigkeit zum Ausdruck ...".
Die auffälligsten Symptome waren starke Kopfschmerzen, Ermüdung während der
Arbeitszeit, verschiedene Schlafstörungen und quälendes Durstgefühl. Die Studie
liegt der Redaktion als pdf-Datei vor.
Mobilfunkaktionstage im Juni und
Juli 2009 in Oberfranken
- So. 14.6.09 BI Hof, Umwelttag, 10 bis 18 Uhr am Theresienstein
- Fr. 26.6.09 BI Selbitz, Mobilfunkaktionstag, 13 bis 17 am REWE-Markt
- Sa. 27.6.09 BI Coburg, Selbsthilfetag, 10 bis 15 Uhr Innenstadt
- Sa. 04.7.09 BI Naila, Bauernmarkt
- So. 19.7.09 BI Bayreuth, Umwelttag, 10 bis 15 Uhr, Luitpoldplatz
- Sa. 25.7.09 BI Lichtenfels, Säumarkt
Impressionen einzelner Infostände unter mobilfunkaktionstag.html
Pressemeldung von der
Vorstandssitzung am 28.5.09 veröffentlicht
In der 1. Sitzung des neu gewählten Vorstandes wurden die Themen Organisation der
Mobilfunkaktionstage im Juni und Juli, die Weiterentwicklung des bayerischen Netzwerks,
Maßnahmen im Vorfeld der Bundestagswahl und die Unterstützung von Bürgerinitiativen mit
Informationsmaterial besprochen. Eine Pressemeldung
wurde an verschiedene oberfränkische Lokalredaktionen verschickt.
Neue Studie zu Handys und
Hirntumoren bei Kindern in Auftrag
"Mobi-Kids" heißt das Projekt, der Name klingt eher nach Jugendfreizeitheim als
nach medizinischer Studie. Tatsächlich aber handelt es sich dabei um eine breitangelegte
internationale Untersuchung, mit der Umweltmediziner aus 13 Ländern herausfinden wollen,
warum unter Jugendlichen die Zahl von Gehirntumoren steigt. Gibt es beispielsweise - wohl
die brisanteste Frage - einen Zusammenhang zwischen den Tumoren und dem Telephonieren mit
Handys? Katja Radon, Epidemiologin und Umweltexpertin an der Universität München (LMU),
die den Studienarm in Deutschland leitet, erläutert das Vorgehen.
Das vollständige Interview zu unter http://www.sueddeutsche.de/L56384/2893794/Tumor-und-Telephon.html
zu finden. (18.5.09)
Unser Verein NRMO wird die Studie aufmerksam verfolgen und von der LMU Auskünfte
anfordern.
Vorstellung der
Informationszeitung "Grenzwert" bei der BI Bayreuth
Unser Verein hat vor kurzem eine weitere Ausgabe seiner
Mitglieder- und Informationszeitung fertiggestellt. Als Schwerpunkt wurde das Thema Schnelles
Internet über Kabel oder Funk ? gewählt. Darin werden die wichtigsten
Grundlagen der Breitbandversorgung dargelegt und deutlich herausgearbeitet, welche
Vorteile die Glasfaserkabelverbindung gegenüber einer funkbasierten Lösung aufweist.
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Weitere Themen der Informationsschrift sind folgende:
- die aktuelle Studie von Dr. Horst Eger aus Naila über Krebshäufungen
rund um einen Mobilfunksender in Westfalen,
- die gesundheitlichen Risiken einer ab 2010 geplanten Stromzählerablesung
per Funk
- ein Rückblick auf die Informationsveranstaltung von NRMO am 25.3.09 in
Hof mit drei kompetenten Referenten,
- die Neugründung einer mobilfunkkritischen Bürgerinitiative in Waldershof
bei Marktredwitz.
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Eine für Mobilfunkkritiker ermutigende Nachricht gibt es ebenfalls zu berichten: Das
Parlament in Lichtenstein hat die Senkung der Grenzwerte auf 0,6 Volt je
Meter beschlossen und damit einen wichtigen Maßstab für die Gesundsheitsvorsorge
gesetzt. Zum Vergleich liegt der Grenzwert in Deutschland mit 60 Volt je Meter um das
hundertfache darüber. In der Schweiz gilt immerhin ein anlagenbezogener Grenzwert von 6
Volt je Meter.
Die Informationszeitung kann auf der Internetadresse www.mobilfunk-oberfranken.de/mitgliederzeitungen.html
heruntergeladen und an Interessierte weiterverteilt werden.
Das Foto zeigt die Vorstellung der Mitgliederzeitung beim monatlichen
Mobilfunkstammtisch der Bürgerinitiative Mobilfunk Bayreuth. Dritter von links
ist der neu gewählte erste Vorsitzende des oberfränkischen Netzwerkes Joachim Weise,
rechts im Bild der erste Vorsitzende der BI Mobilfunk Bayreuth Christian Frenzel. Die
weiteren Mitglieder der BI Mobilfunk Bayreuth sind von links Anja Müller, Harald Hagemann
und Martin Wehrle. (6.5.09) |
Mitgliederjahresversammlung am
23.4.09 in Kulmbach
In der Gaststätte Mönchshofbrauhaus in Kulmbach
berichtete der erste Vorsitzende Norbert Denninger-Liebkopf aus Coburg von den Aktionen
des letzten Jahres: 5 Vorstandssitzungen, Teilnahme am bayerischen Vernetzungstreffen,
Briefe an die oberfränkischen Landtagsabgeordneten, Erstellung von zwei
Mitgliederzeitungen, Teilnahme an den Mobilfunkveranstaltungen in Lichtenfels am 25.3.09
und in Hof am 26.3.09.
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Die jährlich stattfindende Neuwahl
brachte folgendes Ergebnis: Der bisherige Vorsitzende Norbert Denninger-Liebkopf
trat nicht mehr zur Wahl an. Erster Vorsitzender wurde Joachim Weise aus Heinersreuth bei
Bayreuth, zweite Vorsitzende bleibt Marianne Günther aus Hof, Schatzmeisterin wurde wie
bisher Carola Flieger aus Bischberg. Die Beisitzer sind in alphabetischer
Reihenfolge genannt: Sven Eisele aus Lichtenfels, Dr. Gerd Kleilein aus Coburg und Renate
Ströhla aus Naila. Revisoren sind Klaus Büttner aus Coburg und Dieter Vogler aus
Lichtenfels.
Bild: Marianne Günther verabschiedet N.
Denninger-Liebkopf |
Auf Antrag von Dr. Gerd Kleilein wurde über das weitere
Vorgehen bei der bayerischen Vernetzung von Bürgerinitiativen intensiv diskutiert. Der
Beschlussantrag von Dr. Kleinlein wurde einstimmig angenommen: "Der Vorstand von
NRMO erhält den Auftrag, sich für eine überregionale Vernetzung einzusetzen und dazu
Strukturen zu schaffen oder deren Entstehung voranzutreiben, die ausschließlich auf einer
demokratisch legitimierten Basis beruhen. Dies bedeutet, dass auch übergeordnete
Strukturen, denen sich das NRMO anschließt, eine Vereinsstruktur aufweisen müssen mit
einer Satzung und demokratisch gewählten Vertretern..." Der vollständige Text ist
unter Beschlussantrag abrufbar.
Folgende Vereinsaktionen sind geplant: Einflussnahme auf
die regionalen Bundestagskandidaten im Vorfeld der Bundestagswahl im September 2009,
Teilnahme am Mobilfunkaktionstag und an diversen Umwelttagen mit Infoständen,
Großveranstaltung in Bayreuth, Mitgliederseminar und Erstellung einer weiteren
Mitgliederzeitung Anfang September 2009.
Im Rahmen der Jahresversammlung wurde die Mitgliederzeitung
April 2009 vorgestellt.
Großveranstaltung Mobilfunk fand
am Do. 26.3.09 in Hof statt
Die Veranstaltung vor ca. 150 Teilnehmer im katholischen
Vereinshaus Hof, Bachstrasse 10 hatte folgende Themen und Referenten: 1) "Neue
Technologien im Bereich Mobilfunk und deren Bedeutung im persönlichen Umfeld" von Dipl.-Ing.
Dr. Martin H. Virnich, Baubiologe aus Mönchengladbach. 2) "Handys - Nutzen
und Risiko, präventive Verhaltensmaßnahmen für Kinder und Jugendliche" von Diplom-Biologin
Heike-Solweig Bleuel aus Tübingen, Verfasserin des Buches "Generation
Handy". 3) "Aktuelle medizinische Erkenntnisse" von Dr. Horst Eger
aus Naila, Initiator der Naila-Studie. Link zum Presseartikel der
Frankenpost Hof.
Dr. Virnich referierte am 25.3.09 auch in
Lichtenfels im Pfarrsaal Heilige Familie in der Konrad-Adenauer-Straße vor 50
Teilnehmer, darunter mehreren Stadträten, zum Thema "Schneller
Internetzugang auf dem Lande über Kabel oder Funk" mit ergänzenden
Erläuterungen zur aktuellen und kommenden Mobilfunkentwicklung. Organisiert wurde die
Veranstaltung von der BI Strahlungsarmer Mobilfunk in Lichtenfels. Bericht folgt.
Die Mitgliederzeitung 12/2008 ist
fertig
Kurz vor Weihnachten erhielten alle Vereinsmitglieder die
neueste Ausgabe unseres Informationsblattes per Post zugeschickt. Neben regionalen
Meldungen aus Hof, Coburg, Bayreuth und Lichtenfels sind aktuelle Informationen zu
Schnurlostelefonen und zwei Berichte aus der Mobilfunkforschung enthalten.
Bitte verteilt die Zeitung an Freunde, Bekannte, Kommunalpolitiker
und andere Multiplikatoren. Die Datei ist unter mitgliederzeitung_200812.pdf abrufbar.
Schreiben an die bayerischen
Landtagsabgeordneten
Am 29.11.2008 ging ein Schreiben unseres Netzwerkes an die neu gewählten
Landtagsabgeordneten raus. Die Kernforderung an die Abgeordneten ist dabei die Verankerung
der Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk im Landesentwicklungsprogramm und die Einführung
öffentlicher Genehmigungsverfahren mit Nachbarschaftsbeteiligung bei der Aufstellung von
Sendemasten.
Lesen Sie dazu die Antwort der
bayerischen Staatssekretärin und MdL Frau Dr. Huml.
Bundesweiter Mobilfunkaktionstag
am 21.6.2008 auch in Oberfranken
Deutschlandweit fanden über 100 Veranstaltungen statt. Dazu kommen etliche
Rückmeldungen aus dem europäischen Ausland.
In Oberfranken gab es Aktionen seitens von NRMO in
den Städten und Gemeinden Coburg, Bayreuth, Lichtenfels, Selbitz und Naila.
Bild rechts zeigt den Informationsstand der BI Mobilfunk Bayreuth im Stadtzentrum.
Interessierte Mitbürger konnten auf einer Übersichtstafel die aktuellen Standorte von
Basisstationen einsehen. Zahlreiche Fragen gab es auch zur Entwicklung der Technik von
Schnurlostelefonen. Der Verein konnte einige neue Mitglieder gewinnen. |
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Die erste Mitgliederzeitung steht
zur Verfügung
Die erste Ausgabe der Mitgliederzeitung unseres Vereins
wurde rechtzeitig zur Jahres- versammlung fertig gestellt und an die Mitglieder per Post
verschickt. Darin sind sowohl Informationen aus den einzelnen Regionen als auch
überregionale Themen dargestellt. Um Kritik und Verbesserungsvorschläge per Emailan info(at)mobilfunk-oberfranken.de
wird gebeten.
Die Information steht jetzt als Download zur Verfügung: mitgliederzeitung_200803.pdf
Mitgliederjahresversammlung fand
am 10.4.08 in Kulmbach statt
Bei der gut besuchten Mitgliederversammlung in der
Gaststätte Mönchshofbrauhaus in Kulmbach am 10.4.08 gab der erste Vorsitzende Norbert
Denninger-Liebkopf aus Coburg einen Rückblick auf die Aktivitäten des Vereins. Es wurden
Großveranstaltungen in Lichtenfels und Bayreuth mit dem Physiker Dr. Schorpp und dem
Epidemiologen Prof. Frentzel-Beyme unterstützt, Aktionstage in verschiedenen Kommunen
durchgeführt und die bayerische Vernetzung der Bürgerinitiativen weiter voran gebracht.
Inzwischen gibt es auch die erste Ausgabe der Mitgliederzeitung.
Bei der jährlich stattfindenden Neuwahl wurde der
bisherige Vorstand wiedergewählt. Erster Vorsitzender bleibt Norbert Denninger-Liebkopf
aus Coburg, zweite Vorsitzende ist Marianne Günther aus Hof, Schatzmeisterin Carola
Flieger aus Bischberg. Die Beisitzer sind in alphabetischer Reihenfolge: Johannes
Barth aus Steinfeld, Sven Eisele aus Lichtenfels, Dr. Gerd Kleilein aus Coburg, Monika
Schuberth-Brehm aus Wallenfels und Joachim Weise aus Heinersreuth.
Die wichtigste Aufgabe sieht der Verein in der
permanenten Aufklärung über die Risiken der Mobilfunktechnik. Dazu werden Informationen
auf der Webseite, über die Mitgliederzeitung, durch Vortragsreihen und an Aktionstagen
bereit gestellt. Einmal im Monat können Interessierte an der öffentlichen
Vorstandssitzung in Kronach teilnehmen.
Der bundesweite Aktionstag Risiko Mobilfunk
findet dieses Jahr am Samstag, 21. Juni statt.
Die Versammlung stimmte einstimmig dafür, die bayerische
Vernetzung der mobilfunkkritischen Bürgerinitiativen in der Rechtsform des Vereins zu
betreiben.