Studie findet statistischen Zusammenhang zwischen Kopfschmerzen und mobilem Telefonieren

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Kopfschmerzen werden zunehmend als schädlicher Effekt der Verwendung von Mobiltelefonen (MT) gemeldet. Jedoch erbrachten bisherige Studien, die den Zusammenhang zwischen MT und Kopfschmerz untersuchten, widersprüchliche Ergebnisse. Um die Konsistenz der Daten zu dem Thema zu beurteilen, führten eine Forschergruppe um den Chinesen Jing Wang eine systematische Überprüfung und Meta-Analyse der verfügbaren Querschnittsstudien durch. Veröffentlichte Literatur aus PubMed und anderen Datenbanken wurde abgerufen und gescreent, und sieben Querschnittsstudien wurden schließlich in diese Meta-Analyse aufgenommen. Die Forscher fanden heraus, dass das Kopfschmerzrisiko bei MT-Anwendern um 38% höher war als bei Nicht-MT-Anwendern (OR, 1,38; 95% CI, 1,18-1,61, p <0,001). "Unsere Daten zeigen, dass mobiles Telefonieren signifikant mit Kopfschmerzen verbunden ist", lautet das Fazit der Forscher.

Mehr Kopfschmerzen bei längerem und häufigerem Telefonieren

In zwei Studien wurde der Zusammenhang zwischen Gesprächsdauer und Kopfschmerzen untersucht. Gemäß der täglichen Anrufzeit wurden Benutzer in verschiedene Gruppen unterteilt (Gruppe <2 Minuten, Gruppe 2-15 Minuten, Gruppe> 15 Minuten). Das Ergebnis zeigte ein erhöhtes Kopfschmerzrisiko bei denjenigen, die eine längere Sprechzeit hatten. Ein ähnliches Ergebnis zeigte sich bei Menschen, die häufiger am Tag mobil telefonierten.

Von 2.699 Artikeln kamen sieben in die engere Auswahl

Insgesamt wurden 2.699 Artikel durch Literatursuche in PubMed-, EMbase- und Cochrane-Datenbanken identifiziert. Nach dem Entfernen von Duplikaten und dem ersten Screening auf der Basis von Titeln und abstraktem Lesen blieben 83 Artikel für das Lesen im Volltext. Zwei unabhängige Gutachter führten die Volltextlesung durch und schließlich erfüllten sieben Studien die Bewertungskriterien.

Rückschlüsse aus der Studie

Eine übermäßige Verwendung von Mobiltelefonen sollte vermieden werden. Es ist zwingend notwendig, das medizinische Fachpersonal, aber auch den „normalen“ Bürger, über den schädlichen Einfluss von mobilem Telefonieren aufzuklären. Und es ist vernünftig, Kinder und Jugendliche über eine umsichtige Verwendung von Handys zu unterweisen. Weitere epidemiologische und experimentelle Studien sind erforderlich, um diese Assoziation zu bestätigen und die verstehen.
Quelle: Vollständige Studie in englischer Sprache unter https://www.nature.com/articles/s41598-017-12802-9

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