Kategorie-Archiv: Studien

Studie findet statistischen Zusammenhang zwischen Kopfschmerzen und mobilem Telefonieren

Kopfschmerzen werden zunehmend als schädlicher Effekt der Verwendung von Mobiltelefonen (MT) gemeldet. Jedoch erbrachten bisherige Studien, die den Zusammenhang zwischen MT und Kopfschmerz untersuchten, widersprüchliche Ergebnisse. Um die Konsistenz der Daten zu dem Thema zu beurteilen, führten eine Forschergruppe um den Chinesen Jing Wang eine systematische Überprüfung und Meta-Analyse der verfügbaren Querschnittsstudien durch. Veröffentlichte Literatur aus PubMed und anderen Datenbanken wurde abgerufen und gescreent, und sieben Querschnittsstudien wurden schließlich in diese Meta-Analyse aufgenommen. Die Forscher fanden heraus, dass das Kopfschmerzrisiko bei MT-Anwendern um 38% höher war als bei Nicht-MT-Anwendern (OR, 1,38; 95% CI, 1,18-1,61, p <0,001). “Unsere Daten zeigen, dass mobiles Telefonieren signifikant mit Kopfschmerzen verbunden ist”, lautet das Fazit der Forscher.
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Studie zur Störung der frühkindlichen Entwicklung des Nervensystems

Pränatale Mobilfunknutzung der Mutter kombiniert mit Blei im Blut

Eine neue Studie aus Korea zeigt auf, wie sich eine Kombination von schädlichen Umwelteinflüssen auf die Gesundheit auswirken kann. Das Forscherteam um Choi KH untersuchte die frühkindliche Entwicklung des Nervensystems in den ersten drei Jahren nach pränataler Mobiltelefon-Nutzung der Mutter in Kombination mit einer Blei-Exposition während der Schwangerschaft. Der Blei-Gehalt im Blut der Mutter während der Schwangerschaft wurde bestimmt, weil frühere Studien eine verzögerte Entwicklung des Gehirns von Kindern mit pränataler Blei-Exposition aufgezeigt hatten. Die Entwicklung des kindlichen Gehirns im Alter von 6, 12, 24 und 36 Monaten erfassten die Forscher mit Hilfe der koreanischen Version der Bayley-Skala (Anm. Autorin Nancy Bayley). Weiterlesen

Studie zu einseitigen Baumschäden in der Nähe von Sendeanlagen

Beispiel der einseitigen Kronenschädigung in Bamberg

Beispiel der einseitigen Kronenschädigung in Bamberg

Ein großer Erfolg für die Bamberger Ärztin Dr. Cornelia Waldmann-Selsam. Zusammen mit den Co-Autoren Alfonso Balmori-de la Puente, Alfonso Balmoriso und Helmut Breunig konnte sie eine Studie auf hohem Niveau zu “Einseitigen Baumschäden in der Nähe von Sendeanlagen” auf der wissenschaftlichen Plattform von elesvier.com im September 2016 veröffentlichen.
Die Autoren kommen zu der Hypothese, dass elektromagnetische Felder von Mobilfunksendeanlagen verantwortlich für die einseitigen Baumschäden an den untersuchten Standorten in Bamberg und Hallstadt sind.
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Deshalb beunruhigt diese Mobilfunkstudie aus den USA

Funkstrahlung kann Tumore begünstigen

Funkstrahlung kann Tumore begünstigen

Die Ergebnisse der Mobilfunkstudie mit Ratten sind für die Verantwortlichen der US-Regierungsabteilung National Toxicology Program (NTP) offensichtlich so brisant, dass sie Teilergebnisse sofort veröffentlichte. Grund für die Besorgnis sind zwei Tumorarten, die nur bei den befeldeten Versuchstieren auftraten: bösartige Gehirntumore (Gliome) und Schwannome des Herzens. Weiterhin stellten die Forscher ein vermehrtes Auftreten von Hyperplasien bei den Versuchstieren fest. Entsprechend hoch war das Echo der internationalen Presse auf die Forschungsergebnisse. Jedoch schließen sich nicht alle Kommentatoren der NTP-Einschätzung an. Vielmehr kommt es zu den üblichen Verharmlosungen im Zusammenhang mit kritischen Mobilfunkstudien.
Weitere Informationen zum Studiendesign, zu den Ergebnissen der Forschung und zu den Reaktionen der Medien lesen Sie im Artikel von baubiologie-regional.de

Verlässliche Biomarker im Blut

Dominique Belpomme

Prof. Belpomme

Vorstellung einer aktuellen Studie von Belpomme D, Campagnac C, Irigaray P., veröffentlicht im Dezember 2015:

“Ein großer Teil der Kontroverse über die Ursachen der Elektrosensibilität (EHS) und Multiple Chemical Sensitivity (MCS) liegt darin begründet, dass sowohl anerkannte klinische Kriterien als auch objektive Biomarker für die breite Akzeptanz der Diagnose fehlen. Seit 2009 haben wir prospektiv, klinisch und biologisch, 1216 selbst gemeldete Fälle von EHS und / oder MCS untersucht. Wir berichten hier über unsere vorläufigen Daten, basierend auf 727 auswertbaren von 839 vorliegenden Fällen: 521 (71,6%) wurden mit EHS diagnostiziert, 52 (7,2%) mit MCS und 154 (21,2%) mit beiden EHS und MCS. Zwei von drei Patienten mit EHS und / oder MCS waren weiblich; das mittlere Alter betrug 47 Jahre.
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Mobilfunkstrahlung macht Bäume kaputt

Baumschäden durch Mobilfunk

Bamberger Ärztin untersucht kausale Zusammenhänge zwischen Baumschäden und Mobilfunk und wendet sich an Wissenschaftler der LMU München

Die Bamberger Ärztin Dr. Cornelia Waldmann-Selsam wandte sich Mitte Februar 2015 an die Forschenden der Fakultät für Biologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Auf sechs DIN-A4-Seiten fasste sie ihre Forschungsergebnisse zu Baumschäden zusammen. Aufgrund der wissenschaftlichen Aufzeichnungen seit 2005 sieht Frau Waldmann-Selsam einen kausalen Zusammenhang zwischen Baumschäden und Hochfrequenzexposition. Weiterlesen

Nach dem Senderabbau verbesserte sich die Gesundheit

Mobilfunkstudie in UMG 4/2014

Ausgabe 4/2014 UMG

Die Zeitschrift Umwelt-Medizin-Gesellschaft (UMG) hat in der Ausgabe 4/2014 die Mobilfunkstudie eines japanischen Forscherteams veröffentlicht. 107 Bewohner eines Hochhauses in Okinawa beteiligten sich im Jahre 2009 an einer klinischen Untersuchung in Verbindung mit einer Fragebogenaktion. Die Rücklaufquote der Fragebögen betrug 88%.
Hintergrund: Auf dem achtstöckigen Hochhaus wurde im Jahre 1998 eine Mobilfunkantenne im Bereich von 800 MHz angebracht. Im März 2008 gingen zwei weitere Sendeanlagen im Bereich von zwei GHz in Betrieb. Die erste Gesundheitsuntersuchung erfolgte im Januar 2009, d.h. elf Monate nach Beginn der Sendetätigkeit der 2-GHz-Anlage und elf Jahre nach Start der 800-MHz-Antenne. Die zweite Untersuchung wurde im November 2009 durchgeführt. Zu diesem Zeitpunkt waren beide Anlagen bereits fünf bzw. neun Monate nicht mehr in Betrieb.
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